Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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„Niemand wird auf das Wort eines notoriſch Wahnſinnigen Werth legen,“ ſagte Schill ruhig.

„Seine Ausſagen werden immer nur in dieſelbe Kathegorie geſetzt werden, wie ſeine Pläne. Laſſen wir den armen Teufel in Gottes Namen gehen; zu⸗ dem, was haben wir denn heute von unſern Plänen geſprochen, das er verrathen könnte?“

„Der Name der Königin!“ ſagte Itzſtein ſehr erregt.

„Iſt immer und immer auf ſeinen Lippen,“ entgegnete Wohlgemuth,„und wird keine Aufmerk⸗ ſamkeit erregen; zudem kommt er nirgend hin, als in unſer Haus, da könnte er getroſt den Untergang der Welt verkünden, keine Seele würde auf ihn achten.“

Herr von Itzſtein trocknete ſich die bleiche Stirn und ſetzte ſich auf den nächſten Stuhl, es ſah aus, als ob ſeine Knie ihm den Dienſt verſagten.

„Bleibe hier, Kantor, rühre Dich nicht und

ſprich kein Wort, es geht gegen die Franzoſen,”“

ſagte Herr Wohlgemuth freundlich zu dem armen Wahnſinnigen, der ſich gehorſam auf ein Bänkchen zuſammenkauerte, die Arme um ſeine Knie ſchlang, auf die er den Kopf ſtützte und die blitzenden Augen

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