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„Meiner Discretion, meiner tiefſten Verſchwie⸗ genheit kann meine angebetete Monarchin gewiß ſein,“ betheuerte Wohlgemuth,„die Hand auf dem Herzen. Schlaͤgt das Unternehmen fehl, ſei es darum, es begräbt unter ſeinem Zuſammenſturz meine Ehre, mein Vermögen; mein Bewußtſein aber wird mich, nachdem ich jene Zeilen geleſen, ins Gefängniß, an den Pranger begleiten, und keine Folter ſoll mir je das Geſtändniß entreißen, daß ich nach dem Befehl meiner vergötterten Königin handelte.“
„Wenn das Ihr Entſchluß iſt, trefflicher Mann, ſo kann ich Ihnen nun auch noch das letzte ſagen. Die Königin wuͤnſcht, daß die Legitimation, welche ich Ihnen gezeigt, ſobald Sie ſie geſehn, vernichtet werde.“
Herr Wohlgemuth konnte kaum noch bleicher werden, als er es während dieſes Geſprächs geweſen, aber bei dieſen Worten des Kammerpräſidenten zuckten ſeine Lippen ſchmerzlich.
„Es ſei!“ ſagte er,„ich trete mit meiner Ehre, mit meinem Vermoͤgen und Leben auf den verlorenen Poſten; zerſtören Sie das Document, das mich allein retten könnte im Fall des Mißlingens. Ich beuge mich in Demuth!“
Herr von Schill war von ſeinem Sitze aufge⸗


