Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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zu beweiſen. Jetzt aber, wo die Familie ſchutzlos iſt, thäteſt Du wohl beſſer mich nach Berlin zurück zu begleiten; man wird höheren Orts nichts dagegen haben, daß Du Dich wieder im Vaterhauſe aufhältſt, wenn Du mir nicht von Neuem öffentliches Aerger⸗ niß giebſt.“

„Danke für die Gnade, Papa,“ entgegnete der Blinde,„ich will bei meiner Couſine und ihren Kin⸗ dern bleiben, jetzt, da ſie eines Beſchützers bedürfen und da ſie bei ihren veränderten Verhältniſſen in der Penſion, die ich und der Magiſter zahlen, eine Unterſtützung finden können. Zudem, Papa, kennen Sie die Gründe, die mich an dieſe Familie feſſeln, ich habe ſte Ihnen auseinander geſetzt und Sie haben ihre Billigung gehabt. Ich, in meiner von allen übrigen Menſchen verſchiedenen Lage, bedarf vor allem eines Weibes, das mich liebt, und dieß ge⸗ denke ich mir hier ganz nach meinem Sinne zu er⸗ ziehen. Ich mag und ich will dieſen Plan nicht auf⸗ geben, jetzt, da ich ihn bald reifen ſehe.“

„Nun nach Deinem Willen, mein Sohn ſo herzlich ich mich freue, nach Jahre langer Trennung Dich wie⸗ der einmal zu ſprechen, ſo bin ich doch nicht Deinetwegen ſondern in Geſchäften hier, in Geſchäften, die von