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ihn ſo oft ſchon vergeblich gebeten haben, das iſt lie⸗ benswürdig von ihm.“
Louiſe hatte ſich vor der Tante hingekniet und ordnete die Decken und Pelze um ihre Füße und ſchlang endlich leiſe ſchmeichelnd ihre Arme um die Knie der Verehrten, das jugendliche Geſichtchen in ihrem Schooße bergend.
„Was haſt Du? was iſt Dir, mein liebes Kind?“ fragte die Leidende,„Du weinſt ja, wahr⸗ haftig, ich ſehe das am Beben Deiner Schultern!“
„Ich weine vor Glück,“ ſagte das junge Mäd⸗ chen, indem ſie das feuchte Auge erhob,„heute habe ich zu meiner höchſten ſeligſten Freude Das beweiſen hören, was ich als Wahrheit fühlte; o liebe liebe Tante Sophie, wie klug ſind Sie und wie gut!“


