die längſt vergangenen Jahren angehörte, Beide waren von unverkennbarer Aehnlichkeit, und während ſie das eine in meine Hand legte, ſagte ſie:„Dies war meine Schweſter, und dies iſt mein eigenes ſehr getroffenes jugendliches Geſicht.“
In der That, es war nicht ſchön, beſonders wenn man es neben dem der Schweſter betrachtete, das ſo außerordentlich zart, regelmäßig und lieblich erſchien, daß man geneigt ſein konnte zu glauben, es ſei kein Portrait, ſondern die Phantaſie eines begabten Künſtlers.
Das Geſicht der Madame Treufeldt zeichnete ſich durch nichts aus, als durch den Ausdruck voll⸗ kommener Güte und ein gewiſſes harmloſes Lächeln, das der Maler, der ſich auch in dieſem Bilde als großer Künſtler gezeigt, wieder zu geben verſtan⸗ den hatte.
„Ich wuͤrde feſt geglaubt haben, dies Geſicht ſei das Ihre,“ ſagte ich auf das ſchönere deutend,„heute noch zeigt ſich die Aehnlichkeit in Ihren älter gewor⸗ denen Zügen.“
„Wir glichen uns auch,“ ſagte die Matrone freund⸗ lich,„ſehr oft findet man, daß ein ſehr ſchönes und ein gewöhnliches oder gar häßliches Geſicht ſich glei⸗ chen. Dies war auch bei mir und meiner Schweſter
der Sch
ſchm eben einen mit
ſich o Bilde
von
und


