Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
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Tode die Erfüllung ihres unſches n hätte, während ſie jetzt, hren i ſtand, mit Eifer that, um

ſein Leben zu verls ängern u und ihm in ſeinen Leiden Lin derung zu fcha affen.

Als indeß über Letzkau's Tod kein Zweifel obwal konnte, verließ Urſula das Gewölbe, worin die Leiche lag und begab ſich zu ihrer Familie und ihrem Sohne und Gedete, den ſchrecklichen Vorfall u titzuthezlen.

Die heilige Jungfrau ſei uns gnädig, ſagte der hing voll Entſetz zen,wie entartet ſind dieſe Or⸗ itter, daß ſie eine ſolche That wagen können Frei⸗

lich hat dieſer Letzkau ſchwer geſündigt durch ſeine ſchänd⸗ liched erurtheilung eines ſchutz⸗ und freund loſen Ma idchens, aber ein ſolcher gräßlicher Mord muß alle Rachegeiſter auf des Comthurs ſchuldbeladenes Haupt rufen.

Am Montag Morgen verſammelte ſich das Volk ſchon früh vor den Mauern des Schloſſes und begehrte zornig die Herausgabe der Gefangenen.

Der Comthur erſchien am Fenſter, leichenbleich und mit glühenden Augen, und ſagte, daß dieſelbe am Oſtermittwoch ſtattfinden würde, und nun erſchien Ma⸗ rie Große und GertrudL Letzkau, die Speiſen, Erquickun⸗ gen, warme Decken und weiche Kiſſen für ihren Gatten durch ihre Dienſtboten herbeitragen leßen und dieſe 20