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Stellung am Hofe König Wenzel's oder des Kaiſers Ruprecht zu ſichern, während Herr von Sternberg auf den Trotz und die Macht des Conrad Letzkau, als auf ein dauerndes Hinderniß für des Plauen Emporſchwin⸗ gen zu einer bedeutenden Stellung im Orden hinwies. Als ſeine Verhältniſſe den Marſchall nöthigten nach der Marienburg zurückzukehren, waren ſeine letzten Worte an den Comthur von Danzig:„Ihr werdet, mein wuͤr⸗ diger Bruder, Eure Stellung in dieſer mächtigen Stadt nicht eher mit Ehren ausfüllen, bis ihr dieſen trotzigen Bürger und ſeine Mitſchuldigen wie Wespen mit Euerm Stahlhandſchuhe zerdrückt habt.— Hört übrigens, was ich Euch zum Abſchiede noch zu ſagen habe. Ich ſende Euch, da ich nach Elbing gehen muß, bevor ich meinen theuern Freund den edeln Meiſter in Marienburg wieder ſehen darf, den Scharfrichter jener Stadt, einen tüchti⸗ gen Mann, den Halbmeiſter Hans Schesmer. Solltet Ihr ſeiner Dienſte bedürfen, ſo wird er Euch zur Hand ſein, verlaßt Euch darauf.“
„Was meint er damit?“ fragte Plauen, ſich mit einem verſtörten Blick an den anweſenden Sefeln wen⸗ dend, der von ſeiner Verwundung zwar gänzlich geneſen, aber doch immer noch ein bleicher, ſchwächlich ausſehen⸗ der Mann geblieben war, dem Anſehen nach kaum mehr fähig, die ſchweren Waffen jener Zeit zu führen, weß⸗


