Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

286

Sungalo, der Sohn ihrer Wohlthäterin und Freundin Urſula, deren höchſten Wünſche durch die Verbindung der zwei jungen Menſchen, die ihrem Herzen ſo nahe ſtanden, wie Vlaſta wohl wußte, erfüllt wurden.

So zögerte ſie denn nicht, dem wackeren Mann, zu dem ihr Herz ſie zog, die Verſicherung ihrer treuen Ge⸗ genliebe zu geben, und die Vermälung des fremden Fräuleins mit dem ſtattlichen Pflegeſohn des Withing Gedete war ein eben ſo vielfach beſprochenes Ereigniß in den Mauern der alten Hanſeſtadt, als ein Jahr zuvor die der Tochter ihres Bürgermeiſters, nur daß Aller Au⸗ gen, als der ſchöne Brautzug ſich nach der Pfarrkirche be⸗ wegte, eben ſo ſehr auf den ſchönen Bräutigam als der ſchönen Braut hafteten.

In der edel blickenden Matrone, die neben Nomeda in dem Zuge ging, hätte wohl Niemand die alte verru⸗ fene Urſula erkannt, wenn man es nicht gewußt hätte, daß die reiche, ſtattliche Frau aus dem Blute der lithaui⸗ ſchen Fürſten mit der früher gemiedenen Hexe und Kupplerin eine und dieſelbe Perſon ſei.

Ein Frauenherz, das auf einen geliebten, hoffnungs⸗ vollen Sohn und deſſen jugendliche, wie eine Tochter geliebte Gattin vertrauensvoll blicken kann, verliert die Härte und Bitterkeit, die ſich nur in der Seele der Ein⸗ ſamen in ihrer ganzen Schärfe erzeugen kann.

D Glück, jungen und ſa von Fl. rung a⸗ mehr i dus, de deten 7 ben wa rius, geſtatte unendl Seele nur Li zu eröf

kau ve früher ſeinen ändern der u Chriſt tes w