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„Und Du wardſt Stadtſchreiber in Danzig und ich Dein Weib!“ ſagte Gertrud endlich, ihr Geſicht an des Gatten Bruſt verbergend.„O mein theurer, theurer Eheherr! wir haben allen Grund zu wachen und zu beten, denn es liegt ein Fluch auf unſerem Glücke.“
„Bete, Gertrud! bete,“ entgegnete Letzkau— „wir leben in einer ſchweren Zeit, wo die Verſuchung leicht über des Menſchen Herz kommt; aber, herzliebe Frau, glaube mir, ich that nur wie ich mußte, wie es die Pflicht mir gebot!“—
„Ich glaube Dir dies, mein theurer Herr“, ſagte die ſanfte Frau,„aber ich bitte Gott, daß Dir in Zukunſt es geſtattet ſein möge, die ſchweren Pflichten Deines Amtes mit Nachſicht üben zu können.“—


