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mit Geſchütz und Proviant auf's Beſte verſehen, die edlen Comthuren und Ritter aus allen Balleien haben ihre Mannſchaften aufgeboten und wohlgeſchulet, alle Lehensmänner des Landes ſind verſammelt es zu ſchützen und treulich unter der bekannten Fahne St. Georgs für Haus und Herd und für die heiligſte Reli⸗ gion des Erlöſers gegen dieſe halben und ganzen Hei⸗ den zu kämpfen. Aber der Feinde ſind ſo viele wie Sand am Meerre, und da gebietet die Klugheit, daß man nichts verſäumt, ſie bald und auf's Haupt zu ſchlagen.— Es hat daher der Hochmeiſter beſchloſſen, alle Städte, welche ſich einer wohlbewehrten Miliz erfreuten, und nicht an dem Wege lagen, auf dem der Feind daher käme, zu erſuchen, dieſe Miliz in Bälde zu dem verſammelten Heere ſtoßen zu laſſen und zu⸗ vörderſt nach Marienburg zu ſenden, wo ſie dann ſogleich unter des Hochmeiſters Oberbefehl weiter zie⸗ hen ſollten, das Land zu ſchützen.“
Es war dies— und Herr Lindenblatt wußte es wohl— viel mehr ein Erſuchen als ein Befehl des Hochmeiſters. Die nach lübeckiſchem Recht be⸗ gabten Städte durften ihre Milizen erſt ziehen laſſen, wenn der Feind ſich der Grenze der eigenen Provinz näherte; Danzig hatte nicht eher nöthig einen Mann zu den Fahnen des Hochmeiſters zu ſtellen, als bis


