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Sieben und ſechzig Jahre baute Danzig nun ſchon an dem herrlichen Gebäude und Rath und Bürger⸗ ſchaft nahm Theil an den Fortſchritten desſelben. Der würdige Herr Andreas von Slomow, ein großer Ge⸗ lehrter, war zur Zeit Pfarrherr zu St. Marien, ein Prieſterbruder des deutſchen Ordens und gar wohl be⸗ freundet mit Sr. Gnaden dem Hochneiſter.
Der hochwürdige Herr Andreas hatte geſtern die Trauung der ſchönen Marie vollzogen, und als das Ehe⸗ paar an dem Altare vorüberging, an dem er das heilige Opfer zu bringen bereit war, ſprach er noch einmal einen Segen über dasſelbe.
Gertrud Letzkau, die Mutter war heute nicht ſo andächtig als ſonſt. Ihre Gadanken waren nicht nur bei ihrer Tochter, von deren Gefühlen ſie genug wußte, um für das Glück ihrer Ehe zu zittern, ſie dachte auch an das, was ihrem Manne ſeit ſo langer Zeit auf dem Herzen liegen mochte und ſie betete endlich mit heißeſter Inbrunſt für das Glück ihrer Lieben.
Im Hauſe des neuen Ehepaares war, wie es die Sitte wollte, ein ſtattliches Mittagsmahl hergerich⸗ tet, zu dem alle verheirateten Hochzeitsgäſte ſich einfanden.
Da hatte denn Herr Große nichts geſpart, um ſeinen Freunden und Mitbürgern ſeinen Wohlſtand zu zeigen, und das Tiſchgeräth von Silber und Zinn, das
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