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fort umgab, und ich taumelte faſt als ich mich auf⸗ richtete. Da ſehe ich an der Lehne des Stuhles mit feu⸗ rigen Buchſtaben die Blauflimmern, von den Flammen der Hölle, ein Wort, ein Wort Gertrud! das mich gar herb erinnert an eine Stunde aus meinem Leben, die ich immer bereut habe.— Sungalo! und an meinem Wams blitzte und flammte es auch, nicht das Wort ſelbſt, aber doch ähnliche Zeichen wie die Buchſtaben, die es bilden.
„Alle Anweſenden waren erſchrocken, der Herr Probſt von St. Marien hat den Seſſel excorcirt und allen Segen der Kirche darüber geſprochen, man hat ihn auch aus der Halle entfer t. Niemand weiß was jenes Wort bedeutet, nur ich weiß es, Gertrud! nur ich; der Fluch, der einſt auf mein Haupt geſchleudert wurde, iſt nicht machtlos geworden, und Alles was ich thue um ihn zu ſühnen, iſt umſonſt!“
„Mein lieber Eheherr,“ ſagte Gertrud, als Letzkau traurig und gedankenvoll ſchwieg,„wir ſind nun ſchon länger als 25 Jahre Mann und Frau und ich weiß nichts von dem, worauf jener heidniſche Name Bezug hat! ſo hat alſo während der ganzeu Dauer unſerer Ehe ein Geheimniß zwiſchen mir und Dir gelegen.“
„Schilt und verdamme mich nicht darum, Gertrud,“ entgegnete Letzkau raſch.„Nicht weil ich Dir nicht ver⸗ traute, hab' ich Dir dieſe Sache verſchwiegen, ſondern
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