Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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ſel gegangen. Seht, lieber Herr! Ich hatte den Ritter von Sefeln auf dem Schützengange geſehen und meine Gefährtinnen hatten mich geneckt, daß mir der Weiß⸗ mäntler von da ab nachginge. Da dachte ich mir von der Urſel Beſcheid zu holen, ob der Ritter, der mei⸗ nen Augen wohl gefiel ach, lieber Herr, verzeiht mir die dumme Rede

Siiſt gut ſo, ganz in der Ordnung, mein lie⸗ bes Kind! Du biſt jung und Einfalt ziert Deine Jugend, während ſie meinem Alter ſo lächerlich ſtehen würde, als Dein Sammthütchen mit der Reiherfeder, wenn ich es tragen wollte, rede jedoch weiter.

Ach Herr! Wie ich ſo böſe Worte aus dem Munde der Hexe hörte, und gar nichts von dem Rit⸗ ter, ward mir ſchwindlig, es war auch ein ſo arger Dunſt in dem Zimmer, und roch nach Schwefel, und ſo wußte ich denn eine Weile nicht, wo ich war, wie ich aber zu mir komme, war die Alte ganz liebe⸗ voll mit mir, hatte mich auf ein weiches Lager ge⸗ legt und meinen Kopf und meine Hände mit eis kaltem Waſſer gebadet, auch als ich mich erholt hatte ſprach ſie noch freundlich zu mir, und nannte mich ein armes Kind, und ſagte, ich hätte dagelegen wie ihre Schweſter, und gab mir Wein zu trinken. Wie ich aber die Treppe hinab gehe, ſo öffnete ſich im