Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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Für ſich allein ſchien er eher groß als klein zu ſein, neben dem Rieſen Bruno aber ſchrumpfte er zu einem Männchen zuſammen, deſſen feine Glieder etwas Winzi⸗ ges, Puppenhaftes hatten. Sein Haar, das ein Hut von ſehr merkwürdiger Form bedeckte, mußte einſt ſchwarz geweſen ſein, wie das Gefieder des Raben; jetzt war es ſtark mit grau untermiſcht, und ſein Geſicht von tauſend kleinen Fältchen durchzogen, war grünlich braun, faſt wie Kupferbronce.

Seine Zähne konnten ſich an Glanz und Regelmä ßigkeit mit denen Bruno's wohl meſſen, nur waren ſie kleiner und feiner, und der aufgeworfene Mund, der ſich beim Sprechen weit nach oben und unten öffnete, ließ nicht nur ſie, ſondern auch das glänzend rothe Zahn⸗ fleiſch ſehen. Das ſeltſamſte an dieſem Geſichte waren aber die Augen; mandelförmig geſchnitten und nur ſchmal aufſchlagend, ließen ſie einen dunkelbraunen Au⸗ genſtern auf faſt blauem Grunde beim Geſpräch oder Lachen ſo außerordentlich grell blitzen, daß man wähnen konnte, ein Feuer brenne hinter denſelben und Funken

ſprühten davon auf den Beſchauer. Gelobt ſei Jeſus Chriſtus! ſagte er ſich bekreu⸗ zend, als Gruß zu dem auffahrenden Bruno. In Ewiggkeit! entgegnete dieſer in deutſcher