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Der Schiffbruch : ein Roman / nach d. Engl. der S. H. Burney
Entstehung
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Kerl doch nicht auf brittiſchem Boden rechtmaͤßi⸗ ger Weiſe an den Galgen zu bringen vermogten, der Indier der Welt einen Dienſt geleiſtet hat, indem er ſie ſchleunig von dieſem Scheuſale be⸗ freite. Gott ſei ſeiner armen Seele gnaͤdig!

Fitz Aymer ſelbſt machte ſeine fruͤhere Be⸗ hauptung gegen Viola's Mutter, daß die widri⸗ gen Schickſale guͤnſtig auf ſeinen Charakter wir⸗ ken wuͤrden, in jedem Sinne wahr. Die harte Schule der Erfahrung hatte ſeine Leidenſchaften gemaͤßigt, ſeinen Glauben an Gott und Vorſe⸗ hung erhoͤht, ſeinen ganzen Sinn gelaͤutert. Vie⸗ 3 les mogte auch wohl die tugendhafte Neigung zu einem reinen, unſchuldigen Weſen hierzu bei⸗ getragen haben, das in einer ſo huͤlfloſen Lage einzig ſeinem Schutze anvertraut war. Sein fer⸗

neres Leben zog ihm die Achtung und Liebe aller

beſſeren Menſchen zu, und ſo fuͤhrte er in dem

Schoße der Seinen, wahrhaft liebend und ge⸗

liebt, ein ſo gluͤckliches Leben, wie es nur dem Sterblichen vergoͤnnt ſeyn kann.

In mancher Hinſicht verſchieden war die Wir⸗

kung, welche Mißgeſchick in dem Charakter ſei⸗

nes ehemaligen Jugendgenoſſen, Friedrich Ger⸗