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Minuten war der Wagen vor der Thuͤr. In dieſem Zwiſchenraume verlangte Sir William
den Brief ſeiner Frau zu ſehen. Der Obriſt
uͤberreichte ihm denſelben, bat aber, ihn jetzt nicht zu leſen,„Verſchieben Sie das auf einen ruhigeren Augenblick, und truͤben Sie ſich nicht ein ſo lang entbehrtes Gluͤck durch den Eindruck, welchen natuͤrlich die letzten Worte einer ſo gelieb⸗
ten Gattin in Ihnen hervorbringen muͤſſen. Daß
ich der Ueberbringer dieſer Zeilen bin, muß Ih⸗
nen hinlaͤnglich beweiſen, wie ſehr ſie fuͤr mei⸗
nen jungen Freund ſprechen, und ſo hoffe ich,
ſind auch Sie ihm ſchon freundlich geſinnt, und werden ſich nicht weigern ihn zu ſehen, ſobald
die erſte Zuſammenkunft mit Ihrer Tochter vorüber iſt.“
„Mich weigern, ihn zu ſehen!— Gewiß nicht; ich brenne vor Verlangen Sohn und Toch⸗ ter vereint in meine vaͤterlichen Arme zu ſchließen.“
Beauchamp führte jetzt den vor freudiger Ruͤhrung zitternden Vater an den Wagen; der Kutſcher trieb die Pferde mit einer Haſt an, als ahne er, wie viel von jeder Minute abhinge.


