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Was Schoͤnheit ſchmuͤckt— und ſelbſt der Groͤße Laſt
Wird wieder neidenswerth fuͤr eig'ne Wahl.
So gaſtfrei wie ſein Land iſt Ullin's Feſt,
Des Weines Alter leiht den Engels⸗Flug,
Der ſchnell und leicht das Leben brauſen laͤßt,
Und jeden Sinn umſpielt mit holdem Trug;
Der Jugend wallend Blut draͤngt ſchon zum
Tanz,
Zu dem Muſik mit ſuͤßen Toͤnen ruft,
Der Frohſinn windet ſeinen bunten Kranz,
Und jede Sorge findet ihre Gruft.
Lord Ullin's Tochter war die ſchoͤne Braut
Von Desmond, dem der Jungfrau zarter Sinn
Der reinſten Liebe Altar laͤngſt erbaut,
In treuer Unſchuld gab ſie ihm ſich hin.—
Auch in ihr Ohr drang jetzt der ſuͤße Ton,
Der ſchoͤner jedes Maͤdchens Wange ſchmuͤckt,
Es warb das Auge um der Liebe Lohn,
In das die Liebe mit Entzuͤcken blickt,
Denn wie ein Stern lockt es in ſeinen Strahl,


