Teil eines Werkes 
6. - 9. Th. (1859)
Entstehung
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loſer Liebe in dieſen ſchwimmenden Augen an, und ſagte mit rührender Sanftmuth:Undankbar! Würde ichs nicht ſeyn, wenn ich fröhlich und glücklich wäre?

Und mit einem Selbſtvorwurf darüber, daß ſie nicht unglücklich genug war, während dieſer junge Tröſter ſich an ihrer Seite befand, erhob ſie ſich ebenfalls, verließ die Laube und ſchaute ernſt den Fluß entlang. George Morley wurde erwartet; er konnte Nachrichten von dem Abweſenden bringen. Und jetzt, während Lionel, der wieder zu ihr getreten iſt, all ſeine Beredtſamkeit aufbietet, um ihre Angſt zu beſchwichtigen und ihre Hoffnungen zu ermuthigen, und während ſie auf ſolche Art, in dieſem göttlichſten Stadium der Liebe, ehe die Zunge wiederholt was die Augen geſagt haben, hier im Sonnenlicht, bei ſchmachtenden Blumen dort im Schatten unter trauernden Weiden, deren Blätter immer am ſpäteſten fallen, dahingleiten, laßt uns erklären, durch welche Verkettung von Umſtänden Sophy der Gaſt der großen Lady und Waife wieder einmal ein heimathloſer Wanderer geworden iſt.

Drittes Kapitel.

Enthält viele nöthige Erklärungen zur Beleuchtung weiſer Sprichwörter, wie zum Beiſpiel:Wer einen übeln Namen hat, iſt halb gehenkt; Wer von einer Schlange gebiſſen worden iſt, fürchtet ſich vor einem Strick;Wer nach einem Stern ſieht, löſcht ſeine Lichter aus; und: So Gott will, bringen alle Winde Regen.

Der Leſer iſt bereits darüber benachrichtigt worden, wie Arabella Crane in Folge einer Regung von Weiblichkeit und Menſchlichkeit aus einer Verfolgerin ſich zu einer Beſchützerin von Waife und Sophy bekehrt hat. Dieſe Revolution in ihrem moraliſchen Weſen datirte ſich von dem Abend, wo ſie das Verſteck des Krüppels aufgeſucht hatte, um ihn vor Jaſpers Plänen zu warnen. Wir haben geſehen, durch