Teil eines Werkes 
6. - 9. Th. (1859)
Entstehung
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würde ihm einen rächenden Stachel in die Seite zu ſtoßen. Aber⸗ wenn Beide im Sternenlicht nach Hauſe kamen, die Hunde todmüde und der arme Fairthorn auch, da war zehn gegen eins zu wetten, daß der Muſiker ſich mit ſeinem ganzen Gewicht an den kräftigen Arm ſeines Herrn lehnte, und Darrell mit zärtlicher Güte in das Geſicht des einzigen Menſchen ſah, der noch übrig war um ſich an ihn anzu⸗ lehnen.

Eines Abends, als die beiden Eremiten, jeder in ſeiner Ecke, mit⸗ einander in der Bibliothek ſaßen, ſagte der Flötenbläſer nach einem langen Schweigen ganz plötzlich:

Ich habe gedacht

Gedacht! fiel Darrell mit ſeiner mechaniſchen Ironie ein,das thut mir leid um Euch. Verſucht es nicht wieder zu thun.

Fairthorn.Euer armer lieber Vater

Darrell wand ſich, fuhr auf und fragte, einen Stich erwartend Nun? mein Vater

Fairthorn.War ein großer Antiquar. Wie würde es ihn gefreut haben, wenn er der Nation eine ſchöne Antiquitätenſamm⸗ lung als Erbe hätte hinterlaſſen können! Sein Name wäre auf ſolche Art für Jahrhunderte aufbewahrt und in ſteter Verbindung mit den Studien ſeines Lebens geblieben. Da ſind die Elginſchen Mar⸗ morwerke. Der Pfarrer erzählte mir geſtern von einer neuen Ver⸗ nongallerie; warum ſollte nicht im britiſchen Muſeum ein ewiger Darrellſaal ſeyn? Vorrath genug zu ſeiner Ausrüſtung modert dort in den Zimmern, welche Ihr niemals vollenden werdet.

Mein lieber Dick, rief Darrell aufſpringend,gebt mir Eure Hand. Welch ein glänzender Gedanke! Ich könnte ſonſt Nichts thun um den Namen meines theuren Vaters zu erhalten. Euögyna! Ihr habt Recht. Laßt die Zimmerleute morgen mit der Arbeit be⸗ ginnen. Entfernet die Tiſche; öffnet die Zimmer; wir wollen ihre Vorräthe beſichtigen und eine würdige Ausſtattung für einen Darrell⸗ ſaal auswählen. Mag Guy Darrell, der Advokat, zu Grunde