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meinem Onkel, dem er geſchrieben, und den ſeine Abreiſe geärgert und betrübt hat.“
„Vor drei Tagen! Dann muß er es alſo geweſen ſeyn! Ich habe mich nicht getäuſcht,“ murmelte Caroline und ihre Augen ſchweiften umher.
„Das Gerücht, das Ihr gehört habt, daß er Honoria Vipont heirathen werde, iſt ganz falſch. Mein Onkel meint, er werde nie wieder heirathen, und gibt zu verſtehen, daß er ſein Einſiedlerleben in Fawley wieder begonnen habe, mit der Abſicht es nie mehr auf⸗ zugeben.“
Lady Montfort lauſchte ſtill, ihr Geſicht über die Quelle geneigt, in deren ſpielenden Schaum ſie die Blätter einer Roſe fallen ließ, welche ſie zerſtreut abgepflückt hatte, während George ſprach.
„Ich habe alſo Euern Auftrag in ſo weit erfüllt,“ begann George Morley wieder.„Ich habe ausgemittelt, daß Mr. Darrell noch lebt und ſich ohne Zweifel wohl befindet, ſo daß es alſo nicht ſein Geiſt ſein konnte, was Euch mitten in dem Dickicht dort aufgeſchreckt hat. Aber ich habe noch mehr gethan: ich bin dem von Euch aus⸗ geſprochenen Wunſch die Bekanntſchaft des jungen Haughton zu machen entgegengekommen, und da der Grund, warum Ihr die Er⸗ füllung dieſes Wunſches während der Anweſenheit Mr. Darrells in der Stadt hinausſchobet, nunmehr mit ſeiner Abreiſe weggefallen iſt, ſo habe ichs gewagt den jungen Mann mitzubringen. Er ſitzt im Boote dort. Wollt Ihr ihn empfangen? Oder— aber, meine liebe Baſe, ſeyd Ihr nicht heute zu unwohl? Wie ſtehts? Oh ich kann Euch bei Haughton leicht entſchuldigen. Ich will hingehen und es thun.“
„Nein, George, nein. Ich bin ſo wohl wie gewöhnlich. Ich will Mr. Haughton ſehen. Alles was Ihr von ihm gehört und mir erzählt habt, intereſſirt mich ſo ſehr zu ſeinen Gunſten; und über⸗ dieß—“ Sie vollendete den Satz nicht, ſondern fragte, von einem andern Gedanken abgelenkt,„habt Ihr keine Nachrichten von unſerm vermißten Freunde?“


