Teil eines Werkes 
3. - 5.Th. (1858)
Entstehung
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daß ich meine trockene Lebenskenntniß von miſanthropiſchem Roſt frei erhalten würde, indem ich ihm ſchlaue Lobreden auf ein glückliches junges Weib hielte, das ſeiner ganzen Nachſicht bedürfe ihr Lob⸗ reden auf den hochgemutheten, feinfühlenden Mann, der zärtliche Ehr⸗ erbietung und ſanfte Beſchwichtigung in Anſpruch nehme; daß ich ſo Tag für Tag das Haus, in welchem ich mich ſelbſt aufgepflanzt hätte, angenehmer gemacht, und in ſeinen Kindern Knaben zum Hof⸗ meiſtern und Mädchen zum Verwöhnen gefunden haben würde. Seyd nicht eiferſüchtig, George. Euer Weib gefällt mir ganz gut, ich liebe Eure Kleinen, und Ihr werdet Alles bekommen was ich einſt hinter⸗ laſſe. Allein für einen alten Hageſtolz, der ſich gerne bis in die letzte Zeit jung erhalten möchte, gibt es keinen ſo ſonnigen Platz als den Herd eines alten Schulkameraden. Aber mein Kartenhaus iſt über den Haufen geblaſen ſprecht nicht mehr davon es iſt ein pein⸗ licher Gegenſtand. Ihr habt bei Eurem letzten Beſuche hier Lionel Haughton angetro ie gef r Euch? In der That ſehr gut.. Nun denn, ſo beſuchet ihn, da Ihr Darrell nicht beſuchen könnt. George(lebhaft).Das hatte ich eben im Sinn zu thun was iſt ſeine Adreſſe?. . Oberſt Morley.Da iſt ſeine Karte nehmt ſie. Er war geſtern Abend da, um zu fragen, ob ich wiſſe wohin Darrell gegangen ſey, obſchon Niemand im Hauſe und ich ſelbſt nicht vor dieſem Morgen wußte, daß Darrell die Stadt verlaſſen hatte. Ihr werdet Lionel daheim finden, denn ich ließ ihm ſagen, daß ich ihn beſuchen werde. Aber ich bin wahrhaftig jetzt nicht dazu aufgelegt. Sagt ihm von mir, Mr. Darrell werde in dieſer Saiſon nicht nach Carlton Gardens zurückkommen und ſey nach Fawley gegangen. Für den Augenblick braucht Lionel nicht mehr zu wiſſen Ihr verſtehet? Und jetzt, mein lieber George, adien.