Teil eines Werkes 
3. - 5.Th. (1858)
Entstehung
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Morleys arglos auf und kamen allgemein dahin überein, daß Darrell großen Takt bewieſen, indem er ſich während des politiſchen Ueber⸗ gangszuſtandes, der einer Kriſis immer vorangehe, aus der Stadt ent⸗ 8 fernt habe, und daß er offenbar darauf rechne nach der Kriſis eine 1 große Nolle zu ſpielen, denn ſonſt würde er nicht gefunden haben, daß.. ſein Haus für ihn zu klein geworden ſey. Nachdem der Oberſt auf ſolche Art für Darrell, im Fall er ſeinen Rücktritt bereuen ſollte(eine r Annahme, welche Alban keineswegs aus ſeiner Berechnung wegließ),

den Weg zu leichter Rückkehr in die große Welt gebahnt hatte, ging er nach Hauſe und fand dort ſeinen Neffen George, der auf ihn war⸗ tete. Der gelehrte Geiſtliche hatte ſich in den heitern Salon, der zu einer Bibliothek hergerichtet war, zurückgezogen und ließ ſichs unter den Büchern wohl ſeyn.Was habt Ihr da, George? fragte der

Oberſt, nachdem er ihm die Hand geſchüttelt hatte.Ihr ſchienet 4

ganz in dieſes Buch vertieft zu ſeyn und würdet ohne Gips Gebell

neine Anweſenheit nicht bemerkt haben. Einen Band Gedichte, die ich noch nirgends getroffen habe.

Loll von wahrem Genie. 3 Gott ſteh mir bei, die Poeſien des armen Arthur Branthwaite! ud Ihr laſet dieſe wirklich Ihr wurdet nicht durch die Ehrfurcht or ſeinem Vater dazu verleitet? Könnt Ihr Kopf und Schwanz . daan finden? 1Es gibt eine Klaſſe von Poeſie, welche dem mittleren Alter ge⸗ 6 rad wegen der Eigenſchaften mißfällt, um deren willen die Jugend ſie ezaubernd findet; denn jede Generation hat eine Jugend mit ihren eigethümlichen Idioſyncraſten, und eine eigenthümliche Poeſie, worin dieſe Zdioſyncraſien ſich ausſprechen. dier begann George metaphyſiſch und ein wenig germaniſch zu werde, als das Geſicht ſeines Onkels einen Ausdruck annahm, der ſich ur mit dem eines Mannes vergleichen läßt, welcher eine ſehr ſchmeriche und lange Operation fürchtet. George war menſchlich gennghn bald zu erlöſen.. 9 8