Teil eines Werkes 
3. - 5.Th. (1858)
Entstehung
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Seine Hand noch frei! murmelte der Oberſt, indem er ſeinen Spaziergang allein fortſetzte.Ja aber in drei Tagen Was wird er damit machen?

Sechzehntes Kapitel. Guy Darrells Entſchluß.

Guy Darrell kehrte vom Diner bei Carr Vipont ſpät nach Hauſe zurück. Auf ſeinem Tiſch lag ein Briefchen von Lady Adelas Vater mit einer herzlichen Einladung, in der nächſten Woche nach ſeinem Landhaus zu kommen. London leerte ſich ſetzt ſchnell. Ein Päckchen V auf dem Tiſch enthielt ein Buch, welches Darrell vor einigen Wochen Miß Vyvyan geliehen hatte, nebſt einem Brieſchen von ihr ſelbſt. V Bei dem Beſuch, den er am Morgen in ihres Vaters Hauſe gemacht, hatte er erfahren, daß Mr. Vyvyan ſich plötzlich entſchloſſen habe, ſie in die Schweiz mitzunehmen, mit der Abſicht, den nächſten Winter

in Italien zu verbringen. Das Zimmer war voll von Müßiggängern beiderlei Geſchlechts. Darrell hatte ſich nur kurze Zeit aufgehalten. Der Abſchied war etwas förmlich geweſen Flora ungewöhnlich ſchweigſam. Er öffnete ihr Briefchen und las die erſten Zeilen gleich⸗

2 giltig, die folgenden aber mit wechſelnder Farbe und ernſtem Auge. Er legte es ſehr ſachte weg, nahm es wieder auf und las es von Neuem durch. Dann hielt er es an das Licht und es ſank in Aſche

24 von ſeiner Hand herab.Das unſchuldige Kind, murmelte er mit ſanfter väterlicher Zärtlichkeit;ſie weiß nicht was ſie ſchreibt. Er begann mit ſeiner gewöhnlichen Unruhe, wenn er in einſame Gedan⸗ ken verſunken war, im Zimmer auf⸗ und abzuſchreiten blieb oft ſtehen ſeufzte oft ſchwer. Endlich klärte ſich ſein Geſicht ſeine

Lippen ſchloßen ſich feſt. Er ließ ſeinen Lieblingsdiener kommen. 18

Mills, ſagte er,ich werde morgen mit Sonnenaufgang aus der

3 Stadt wegreiten. Stecket in die Satteltaſchen was ich etwa für einen

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