Teil eines Werkes 
3. - 5.Th. (1858)
Entstehung
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Im Gegentheil, es ging über mein Begriffsvermögen. Alle Poeſie, die heutzutage von der Kritik geprieſen wird, iſt ſo ſchwer zu ver⸗ ſtehen, als wäre ſte eine Hieroglyphe. Ich geſtehe eine Vorliebe für Pope und gemeinen Verſtand. Ich konnte unſerem Zeitalter bis zu Byron Stand halten; nach ihm wurde ich hinausgeworfen. Gleich⸗ wohl erklärte die Kritik, Arthur ſtehe hoch über Byron mehr poetiſch in der Form mehr äſthetiſch künſtleriſch mehr objectiv oder ſubjectiv(ich vergeſſe wahrhaftig was, aber eines von beiden wars, Unſinn und kein Engliſch) in ſeinen Anſichten von den Menſchen und der Natur. Sehr möglich. Ich weiß nur ſo viel, daß ich die Gedichte kaufte, aber ſie nicht leſen konnte: die Kritiker laſen ſie, aber kauften ſie nicht. Alles was Frank Vance durch Malen von Hand⸗ ſchirmen, Fächern und Albumsſchnitzeln erwerben konnte, ſchickte er, glaube ich, dem armen Poeten; aber ich fürchte, es genügte nicht. Arthur muß, vermuthe ich, einen zweiten Band auf ſeine eigene Rech⸗ nung herausgegeben haben. Ich ſah eine Monodie über irgend Etwas von Arthur Branthwaite angezeigt, und ohne Zweifel müſſen Franks Fächer und Handſchirme in der Rechnung des Druckers drauf⸗ gegangen ſeyn. Aber die Monodie erſchien niemals: der Dichter ſtarb, ſeine junge Frau ebenfalls. Frank Vance bleibt Junggeſelle und macht ſich ͤber alles Vornehmthun luſtig er verabſcheut Poeten fühlt ſich beleidigt, wenn Ihr ihm ſpäten Nachruhm verſprecht läßt ſich den beſtmöglichen Preis für ſeine Gemälde bezahlen und iſt ſtolz darauf, daß man ihn für einen Knicker hält. Hier ſind wir an ſeiner Thüre.