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Weg entgegenkommen. Ich ſehe, daß wir uns gut mit einander ver⸗ tragen werden.“.
„Und vielleicht noch beſſer, wenn ich Euch ſage, daß er mit einem alten Etoner Freunde von uns verwandt iſt und aus dieſer Ver⸗ wandtſchaft großen Nutzen zieht; Ihr erinnert Euch des armen Sidney Branthwaite?“
„Allerdings. Ich war in Eton ſehr befreundet mit ihm— wir Beide befanden uns ſo ziemlich in der gleichen Stellung des Stolzes und der Armuth. Unter allen Jungen in der Schule hatten wir Beide das kleinſte Taſchengeld. Armer Branthwaite! Ich verlor ihn ſpäter aus dem Geſichte. Er trat in die Kirche, bekam blos eine Unterpfarre und ſtarb jung.“
„Und hinterließ einen Sohn, der noch ärmer war als er ſelbſt und Frank Vances Schweſter heirathete.“
„Wirklich? Die Branthwaites waren von guter alter Familie; wie verhält es ſich mit der von Mr. Vance?“
„Sie iſt reſpektabel genug. Vances Vater war einer jener fähigen Männer, die allzu viele Saiten an ihrem Bogen haben. Er war auch Maler; aber er war zugleich gewiſſermaßen Literat— hatte Theil an einem Journal, in das er Kritiken über die ſchönen Künſte ſchrieb. Ferner war er muſikaliſcher Componiſt. Dabei ein feiner Gentleman, wie ich vermuthe, mit einer Frau, die eine feine Lady war. Ihr Haus wurde viel von Künſtlern und Literaten beſucht: um es kurz zu ſagen, der alte Vance war gaſtfreundlich— ſeine Frau trieb dieſe Tugend bis ins Uebermaß. Im Glauben, daß die Nach⸗ welt ſeinen Gemälden das Recht widerfahren laſſen werde, das ſeine Zeitgenoſſen verweigerten, hinterließ Vance ſeiner Familie keine andern Subſiſtenzmittel. Nachdem man ſeine Gemälde verkauft und ſeine Schulden bezahlt hatte, blieb juſt noch genug übrig um ihn zu begraben. Glücklicher Weiſe hatte Sir—, der große Maler des Tags, bereits eine Neigung zu Frank Vance gefaßt, der noch ein bloßer Junge war, aber ſchon von Kindheit an Genie gezeigt hatte, wie alle
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