Teil eines Werkes 
3. - 5.Th. (1858)
Entstehung
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können. Demgemäß lehnte er es rundweg ab, Oberſt Morley zu ſehen, und erklärte, die Bedingungen, die er ſelbſt vorgeſchlagen habe, ſeyen die niederſten, die er annehmen würde.Sagt indeß Oberſt Morley, daß, wenn die Unterhandlung fehlſchlage, ich meinerſeits nicht ermangeln werde, früher oder ſpäter mit meinem lieben Schwie⸗ gervater meine Anſicht über die ſtreitigen Punkte perſönlich zu erörtern.

Ja, hol's der Teufel, rief Poole erbittert,geht und beſucht Darrell ſelbſt; er iſt leicht gefunden.

Oh ja, antwortete Jaſper, mit dem härteſten Blick aus ſeinem geſenkten Auge ihn anſchielend,oh ja, es kann eines Tags wohl ſo weit kommen. Ich möchte es wo möglich lieber vermeiden. Ich könnte mich vielleicht nicht beherrſchen. Es iſt keine bloße Geldſache zwiſchen uns, wenn wir Beide zuſammentreffen. Es gibt Be⸗ ſchimpfungen auszuwetzen. Aus ſeinem Hauſe verbannt wie ein räudiger Hund von einem maulaffigen Advokaten behandelt wie der Koth in der Goſſe! Die Loſelys würden, vermuthe ich, vor funfzig Jahren auf die Darrells herabgeſehen haben, und wenn mein Vater auch außer der Ehe geboren iſt, bleibt nicht das Blut daſſelbe? Nimmt etwa das Geſchlecht ab, weil es an einem goldenen Ring und einem Pfaffen gefehlt hat? Schaut mich an. Nein; nicht was ich jetzt bin; auch nicht wie Ihr mich vor fünf Jahren ſahet, ſondern ſo wie ich in die Jugend hineinſprang! War ich geboren, um Summen einzukaſſieren und Federn zu ſchnipfeln wie ein Handlungscommis in der City? Ach, mein armer Vater, darin hatteſt Du Unrecht. Blut will hinaus! Ein toller Teufel wahrhaftig iſt ein Rennpferd am Gig eines Spießbürgers! Spathbehaftet, windgallig und ſtolpernd, mag es zuletzt am Karren laufen, aber durch ſein Auge, ſeine Haltung und ſein Bein verräth es noch immer den Stamm, von welchem es ge⸗ kommen iſt.

Dolly machte große Augen und blinzelte. Jaſper hatte in ſeinen glänzenden Tagen niemals halb ſo oſſen aufgedeckt, was immer ein