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— in Thätigkeit geſetzt: und was ich jetzt von Euch begehre, iſt ein⸗ fach das: Sollte es für Mr. Loſely nothwendig werden mit mir vor dem Senat— das heißt, Ma'am, vor einem hauptſtädtiſchen Polizei⸗ amt— zu erſcheinen, um mein unbeſtreitbares Eigenthumsrecht auf mein eigenes, gekauftes und bezahltes Phänomen zu beweiſen, wollt Ihr dann dieſen kühnen, böſen Mann dazu bringen, daß er mir nicht von Neuem den vergifteten Kelch an die Lippen hält?“
„Ich weiß nicht einmal, wo Mr. Loſely iſt— vielleicht gar nicht in London.“
„Ma'am, ich ſah ihn geſtern Nacht im Princeß⸗Theater. Ich war auf der Schillinggallerie. Er, der mir hundert Pfund ſchuldet, Ma'am— er ſaß in einer Privatloge.“
„Ha! ſeyd Ihr deſſen gewiß? war er es wirklich?“
„Mit einer Lady, Ma'am— mit einer Lady in einem Shawl von Ingee. Ich kenne dieſe Shawle. Mein Vater lehrte ſie mich ſchon in früher Jugend kennen, denn er war eine Zierde des britiſchen Handels— ein Pfandleiher, Ma'am. Und,“ fuhr Rugge mit einem zermalmenden Lächeln fort,„dieſer Mann in einer Privatloge, die im Princeß⸗Theater zwei Pfund zwei Schillinge koſtet, und mit den Spolien von Ingee an ſeiner Seite, erhob ſein Opernglas und ſchaute mich an— mich auf der Schillinggallerie!— und ſein Gewiſſen ſagte ihm nicht: Würden wir nicht die Plätze wechſeln, wenn ich dieſem Gentleman hundert Pfund bezahlte? Können ſolche Dinge geſchehen und gleich einer Sommerwolke uns überfallen, ohne unſere ganz be⸗ ſondere Verwunderung rege zu machen?— das frage ich Euch, Ma'am.“
„Oh, mit einer Lady war er da!“ rief Arabella Crane, und ihr Zorn, der ſich während der Erzählung des Direktors raſch geſammelt und zuſammengedrängt hatte, brach jetzt in die Worte aus:„Seine Ladies ſollen den Mann kennen lernen, der ſein eigen Kind verkauft, um Komodie zu ſpielen— findet nur heraus, wo das Mädchen iſt, dann kommt wieder hierher, bevor Ihr weitere Schritte thut. Oh,
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