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eben ſo wenig die Rechte eines Mannes auf den Namen Smith in Zweifel ſtellen, als ſein Recht auf die Bezeichnung als Britte, und ſo groß die Verſchiedenheit an Rang, Abſtammung, Tugend und Genie bei den Britten iſt, eben ſo groß iſt die Verſchiedenheit unter den Smiths. Aber immerhin berührte ein ſo generiſcher Name oft einen deſinitiven Vorläufer. Jaſper unterzeichnete ſich J. Courtenay Smith.
Er ſprach vor und ließ die erſte Epiſtel mit ſeiner eigenen bocks⸗ lederbeſchuhten Hand zurück, indem er ſich zuerſt erkundigte, ob Mrs. Haughton zu Hauſe ſey, und auf die verneinende Antwort dieß⸗ mal nach ihrem Sohn fragte.„Ihr Sohn war mit Oberſt Morley außer Lands gegangen.“ So ſehr es Jaſper verdroß, daß er für den Augenblick dem Jungen nichts anhaben konnte, ſo tröſtete er ſich doch mit der Nachricht, daß der Oberſt den Platz geräumt habe. Mit froheren Siegeshoffnungen ſchaute er zum Fenſter empor, und über⸗ zeugt, daß Mrs. Haughton da war, obſchon er ſie nicht ſah, lüpfte er ſeinen Hut mit einem ſo ſchwermüthig vorwurfsvollen Ausdruck, als er nur in ſein Geſicht zu legen vermochte.
Der Hallunke hätte in Mrs. Haughtons ganzem Wittwenleben keinen günſtigeren Augenblick für ſeine Pläne finden können. In ihrer Wohnung zu Pimlico hatte ſich die gute Lady allzu unabläſſig einer müßigen Träumerei hingegeben, in welcher, wie die Poeten uns ver⸗ ſichern, Cupido alle nöthige Zeit findet, um ſeine Pfeile zu wetzen und ſein Ziel aufs Korn zu nehmen. Hätte ſich Lionel noch an ihrer Seite befunden, wäre auch nur Oberſt Morley in der Stadt geweſen, ſo würde ihre Liebe zum Einen und ihre Ehrfurcht vor dem Andern ſie geſchützt haben. Aber allein in dieſem ſchönen neuen Haus— ohne Freunde, ohne Bekannte bis jetzt— ohne einen lieben Kreis von Gäſten, bei denen das Verlangen zu ſprechen und die Freude an einer unſchuldigen Aufregung, welche bei Ladies von thätigem Geiſt und nervöſem Temperament ſo natürlich ſind, Befriedigung finden konnten, da mußte das plötzliche Auftauchen eines ſo reſpektvoll glühenden
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