Teil eines Werkes 
1. - 2. Th. (1857)
Entstehung
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Was für gemeine Worte die Jungen doch in der Schule aufſchnappen,

Oberſt Morley! Wir müſſen dafür ſorgen, daß ſie nicht noch Schlimmeres als

Worte aufſchnappen, wenn ſie die Schule verlaſſen, meine liebe Ma⸗

dam. Ihr werdet mir verzeihen, aber Mr. Darrell hat ſo ausdrück⸗ lich natürlich mit Eurer Erlaubniß dieſen jungen Gentleman meiner verantwortlichen Sorgfalt und Leitung empfohlen er hat mir ſo offen ſeine Anſichten und Abſichten anvertraut, daß Ihr mir vielleicht die ſehr große Gunſt erweiſen werdet ihm nicht gegen ſeine eigenen Wünſche die Bekanntſchaft dieſes allerdings recht hübſchen Mannes aufzunöthigen.

Mrs. Haughton ſchnitt ein Geſicht, dämpfte aber den Aerger, der ſich in ihr regen wollte. Der Oberſt begann ihr Ehrfurcht einzu⸗ flößen.

Beiläufig geſagt, fuhr der Mann von Welt fort,darf ich fragen, wie dieſer intime Freund meines alten Freundes heißt?

So wahr ich lebe, ich weiß es ſelbſt nicht. Vielleicht hat er ſeine Karte zurückgelaſſen klingle einmal, Lionel.

Ihr wißt ſeinen Namen nicht, doch kennt Ihr ihn, Ma'am, und wolltet Eurem Sohn erlauben unter ſeinen Auſpicien das Leben zu ſehen. Ich bitte Euch tauſendmal um Verzeihung; aber ſelbſt die vorſichtigſten Ladies, die behutſamſten Mütter ſind

Ungeheuren Verſuchungen ausgeſetzt ja, ja, ſo iſt's.

Ich verſtehe vollkommen, meine theure Mrs. Haughton.

Der Lakai erſchien.Hat dieſer Gentleman eine Karte dage⸗ laſſen?

Nein, Ma'am.

Habt Ihr ihn nicht nach ſeinem Namen gefragt, als er eintrat?

Doch, Ma'am, aber er ſagte, er wolle ſich ſelbſt anmelden.

Als der Lakai abgetreten war, rief Mrs. Haughton betrübt: Ich habe Tadel verdient, Oberſt, ich ſehe es ein. Aber Lionel wird Euch ſagen, wie ich zur Bekanntſchaft dieſes Gentleman kam. Es