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tuna, behielten noch Kraft genug, um zu ſoupiren, wenn ſie eingeladen wurden; aber zum Spiele blieb Keiner zurück.
„Hol's der Teufel!“ ſagte Loſely zu Poole, als ſie eines Nach⸗ mittags den Geſammtraub theilten.„Eure Freunde ſind verdammt bald ausgeputzt; konnten geſtern Nacht nicht einmal einen doppelten Strohmann zu Stande bringen, und wir müſſen jetzt einen neuen Plan erſinnen, um die Koffer wieder zu füllen. Ihr habt reiche Ver⸗ wandte; kann ich Euch nicht helfen dieſelben nützlicher zu machen?“
Sprach Dolly Poole, der äußerſt gallig dreinſchaute und ein Märtyrer chroniſchen Kopfwehs geworden war:„Meine Verwandten ſind Lumpenhunde! Einige von ihnen ſehen mich hochmüthig über die Achſeln an, Andere weiſen mir zornig die Zähne. Was Ble ch betrifft, ſo könnte ich ebenſogut einen Kieſelſtein abſchaben. Mein Onkel Sam macht ſich über meine Sünden mehr Kummer, als die andern Geizhälſe, vermuthlich weil er mein Pathe und für meine Sünden verantwortlich iſt; und er ſagt, er wolle mich auf den Weg bringen reſpektabel zu werden. Mein Kopf zerſpringt—“
„Das Holz ſpringt bis es ausgewittert iſt,“ antwortete Loſely. „Ein guter Kerl, der Onkel Sam! Er wird Euch zu Blech verhelfen; das iſt das Einzige in der Welt, was einen Mann reſpektabel macht.“
„Ja, ſo ſagt er; ein Mädchen mit Geld—“.
„Ein Weib— eine Geldtruhe! Stellt mich ihr vor, ſo wird ſie bald an Euch gefeſſelt ſeyn.“
Samuel Dolly ſchien die Idee einer ſolchen Vorſtellung nicht zu goutiren.„Ich bin ihr ſelbſt nicht vorgeſtellt,“ ſagte er.„Aber wenn Ihr mir zum Heirathen rathet, warum thut Ihr es nicht ſelbſt? Ein hübſcher Burſche wie Ihr kann um eine reiche Erbin nicht ver⸗ legen ſeyn.“
„Mit Erbinnen wird man immer aufs Schrecklichſte betrogen,“ ſagte Loſely:„da iſt immer ein Vater oder Onkel oder ein verſchimmel⸗ ter Lordkanzler, deſſen Einwilligung weſentlich und doch nicht zu haben iſt. Erbinnen haben ſich ſchockweiſe über Hals und Kopf in mich ver⸗


