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hatte, geſehen in jenen Jahren wo ſie ſelbſt, Arabella Crane, jung und hübſch geweſen.
Als der arme Mann, welcher die Gefahr, der er entronnen, nicht zu bemerken ſchien, einmal gerettet war, nahm die Lady ihren Sitz wieder ein; und jetzt, als die angenblickliche Aufregung menſchlicher Furcht und weiblichen Mitleids von ihrem Geſichte verſchwand, änderte ſich der Ausdruck deſſelben; es nahm die Ruhe, beinahe die Kälte einer griechiſchen Statue an. Aber neben der Ruhe befand ſich eine gleichgültige Melancholie, welche die griechiſche Skulptur dem pariſchen Steine niemals gibt. Der Stein vermag dieſe Schwermuth nicht darzuſtellen; ſie iſt der Schatten, der zu ſeinem Weſen eines lebendigen, ſterblichen Herzens bedarf.
Die Peitſchen knallten, die Pferde ſprangen, die Equipage rollte, gefolgt von ihren Trabanten, raſch die Straße hinab.„Wahrlich,“ ſagte eine Stimme auf der Straße unten,„ich habe Lady Montfort niemals in ſolcher Schoͤnheit geſehen. Ah, hier kommt Mylord.“
Mrs. Crane hörte und ſchaute wieder hinab. Ein Dutzend oder mehr Gentlemen ritten langſam die Straße herauf; wer von ihnen war Lord Montfort?— Dieß war nicht ſchwer zu erkennen. Als die Umſtehenden vor der Cavalcade ihre Hüte lüpften, erwiederten die Reiter den Gruß gewöhnlich mit einer einfachen Berührung ihres Huts— ein einziger nahm den ſeinen ganz ab. Dieſer Einzige muß der Marquis ſeyn, der größte Mann in dieſen Gegenden, mit Län⸗ dereien, die ſich meilenweit auf beiden Seiten der Stadt erſtrecken, einem Gebiet, das in feudalen Zeiten einen König beunruhigt hätte. Er, der höflichſte, muß der größte ſeyn. Ein noch junger Mann, ent⸗ ſchieden hübſch, wundervoll elegant, wundervoll beritten, das ſorgloſe Behagen hohen Ranges in Miene und Geberde. Für den oberfläch⸗ lichen Blick juſt was der große Lord von Montfort ſeyn ſollte. Schaut noch einmal! Liegt in dieſem ſchönen Geſicht nicht Etwas was Euch an eine blühende Periode gemahnt, mit der eine gewiſſe Seichtigkeit
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