Teil eines Werkes 
1. - 2. Th. (1857)
Entstehung
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ſeinen anfänglichen Verdacht aufgab, betrübt neben ihnen einherging, begann der Schuhflicker eine lange Geſchichte, die mit viel Balaſt von aſtrologiſchen Beleuchtungen und moraliſirenden Erläuterungen be⸗ ſchwert war. Der Kern ſeiner Erzählung lautete in Kurzem wie folgt: Rugge hatte, als er Waife's Spur verfolgte, natürlich bei Merle vorgeſprochen, und zwar in Geſellſchaft von Loſely und Mrs. Crane. Der Schuhflicker hatte keinen Aufſchluß zu ertheilen, würde aber auch im umgekehrten Fall keinen ertheilt haben. Da indeß ſeine Neugierde erregt worden war, ſo hatte er ſeine Neigung die Frager mit mehr Eilfertigkeit als Verbindlichkeit zu entlaſſen niedergekämpft und ſogar ſeine oberflächliche Bekanntſchaft mit Mr. Rugge mit ſo gut geheuchelter Höflichkeit wieder aufgefriſcht, daß dieſer Gentleman, als Loſely und Mrs. Crane auf ihrer Reiſe nach Gatesboro' ihn zu⸗ rückließen, ſich aus Mangel an anderer Geſellſchaft ſo weit herabgab mit Mr. Merle Thee zu trinken, und nachdem auf den Thee ſtärkere Getränke gefolgt waren, eröffnete er ihm förmlich ſein Herz und ver⸗ rieth ihm ſeine Hoffnung Sophy wieder zu bekommen, ſowie ſeinen Ehrgeiz das Yorker Theater zu miethen.

Tags darauf entfernte ſich Rugge augenſcheinlich ganz wohlge⸗ muth, und aus einigen Worten, die er fallen ließ, als er an Merle's Bude vorbei nach der Eiſenbahn ging, ſchloß der Schuhflicker, daß Sophy wieder eingefangen und Rugge aufgefordert worden ſei Beſitz von ihr zu ergreifen. Der Schuhflicker, der vom Direktor erfahren hatte, daß Loſely und Mrs. Crane nach Gatesboro' gegangen waren, erinnerte ſich jetzt auf einmal, daß er eine Schweſter dort hatte, die mit einem ganz geringen Gemüſehändler verheirathet war, und die er ſeit vielen Jahren nicht geſehen; da nun überdieß ſeine Geſchäfte flau gingen, ſo beſchloß er dieſer Verwandten einen Beſuch zu machen, mit der wohlwollenden Abſicht nach Waife zu ſehen, den er nach Rugge's Erzählung dort zu finden erwartete, und ihm jede in ſeiner Macht ſtehende Tröſtung oder Unterſtützung anzubieten, im Fall Sophy gegen ſeinen Willen von ihm weggenommen worden wäre. Eine Berathung