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rauh. Aber er war unerſchöpflich in Kreuz⸗ und Querfragen und in Erkundigungen geweſen. Er war ſogleich zu dem Mayor geſtürzt. Sophy war bei einem Manne, deſſen geſetzliches Verfügungsrecht über ſie er nicht anfechten konnte. Aber wohin dieſer Mann ſie bringen mochte— wo er wohnte— was er mit ihr anfangen wollte— darüber beſaß er nicht den mindeſten Fingerzeig. Höchſt wahrſcheinlich(ſo dachte und muthmaßte er) würde man ſie außer Lands bringen, und vielleicht war dieß bereits geſchehen. Aber von dem Frauenzimmer bei Loſely hatte man ihm keine Beſchreibung gemacht; ſeine Ver⸗ muthungen gingen nicht auf Mrs. Crane; das Frauenzimmer war augenſcheinlich feindſelig gegen ihn— ſie hatte übel von ihm ge⸗ ſprochen, nicht Loſely; ihre Zunge hatte Hartopps Seele vergiftet und all die bewundernde Hochachtung, die vorher den großen Schau⸗ ſpieler begrüßt hatte, in Verachtung umgewandelt. Warum war dieſes Frauenzimmer ſeine Feindin? wer mochte ſie ſeyn? was hatte ſie mit Sophy zu ſchaffen? Er gerieth faſt außer ſich vor Schrecken. Um ſie nicht ſowohl aus den Händen Loſely's, ſondern aus den Klauen ſolcher abſcheulicher Weiber zu retten, die Loſely's Vertraute und Ver⸗
aren, hatte Waife ſeiner Zeit Sophy zu ſich genommen. .Crane hatte er niemals eine perſönliche Feindin erblickt— ihm das Kind gutwillig überlaſſen— nach der Art, wie ſie bei ſeinem letzten Zuſammentreffen mit ihr von Loſely geſprochen, konnte er nicht glauben, daß ſie künftig die Intereſſen deſſelben fördern oder ſich bei den Plänen eines Mannes betheiligen würde, über deſſen Treuloſigkeiten ſie ſich ſo bitter beſchwerte; und was Rugge betraf, ſo war er nicht in Gatesboro' erſchienen. Mrs. Crane hatte kluger Weiſe zu bedenken gegeben, daß ſeine Anweſenheit nicht vortheilhaft, ſondern vielmehr unvorſichtig ſeyn würde, und daß man jede Erwähnung ſeiner Perſon oder des mit ihm abgeſchloſſenen Vertrags unterlaſſen müſſe. Somit befand ſich Waife ohne allen zuverläßigen Fingerzeig, ohne alle ſichere Grundlage für ſeine Muthmaßungen, ohne alle Spur von der Verlorenen; Alles was er wußte, war, daß ſie einem Mann


