ihre Augen— ihr Großvater, Lionel, ſie ſelbſt; alle Drei befreundet und glücklich; ein Strom, ſchön wie die Themſe ihr geſchienen— grüne Bäume ganz im Sommer gebadet— das Boot hingleitend; in dieſem Boot ſie Drei ſanft dahingetragen— hinweg— hinweg— was liegt daran wohin?— an ihrer Seite der alte Mann;— ihr gegenüber, ſie anſchauend, die ſtrahlenden freundlichen Augen des Knaben. Sie fuhr auf. Sie hörte Geräuſch— ein ſich bewegendes Thor— Fußtritte. Sie fuhr zuſammen— ſie erhob ſich— Stim⸗
men; eine iſt ihr fremd— eines Mannes Stimme— dann die Stimme des Mayors. Eine dritte Stimme— ſchrill, hart; eine furchtbare Stimme— in der Kindheit gehört— Erinnerungen an
Grauſamkeit, Elend, Herzeleid zurückrufend. Es konnte nicht ſeyn!— unmöglich! Nahe— immer näher kamen die Tritte. Ergriffen von einem Drang zur Flucht, ſprang ſie an den Eingang der Laube. Da funkelten ihr zwei dunkle, ſchreckliche Augen entgegen. Sie ſtand da feſtgewurzelt— verzaubert— wie ein durch Schlangenblick ge⸗ bannter Vogel.
„Ja, Herr Mayor; ganz recht! Das iſt unſer kleines Mädchen — unſere liebe Sophy. Hieher, Mr. Loſely! Welch eine angenehme Ueberraſchung für Dich, Sophy, mein theures Kind!“ ſagte Mrs. Crane.


