Teil eines Werkes 
1. - 2. Th. (1857)
Entstehung
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Höͤrt einmal, rief Lionel dem Schuhflicker zu,habt Ihr nicht geſagt, daß ſie bei Euch wohne? Seyd Ihr Mr. Merle?

Merle iſt mein Name, und ſie wohnt bei mir Willow Laue.

Dann kommt hieher, einige Schritte von der Straße ab, wo es ruhiger iſt. Sagt mir, wenn Ihr könnt, was das Kind im Sinne hat? und Lienel erzählte das Anerbieten ſeines Freundes, die Ant⸗ wort des Direktors und die gierige Habſucht der Miß Juliet Ara⸗ minta.

Der Schuhflicker gab keine Antwort, und als die jungen Freunde, überraſcht durch ſein Schweigen, ſich umwandten, um ihn anzuſchauen, ſahen ſie, daß er ſich mit ſeinem Aermel die Augen wiſchte.

Armes kleines Ding! ſagte er zuletzt und noch pathetiſcher, als bei ihrer Erſcheinung auf dem Vordergrund der Bühne;dieß iſt

Alles für ihren Großvater. Ich errathe, ich errathe.

Oh, rief Lionel vergnügt,das will ich doch auch glauben. Es ändert den ganzen Fall, ſeht Ihr, Vance?

Es andert den Fall mit den drei Pfund keineswegs, brummte Vance.Was geht mich ihr Großvater an, daß ich ſeiner Enkelin drei Pfund geben ſollte, während jedes andere Kind im Dorf vor Freude aus der Haut gefahren wäre, wenn ich ſein Geſicht in mein Skizzenbuch gezeichnet und ihm noch dazu fünf Schillinge gegeben hätte. Hol' der Henker ihren Großvater!

Sie waren jetzt auf der Hauptſtraße. Der Schuhflicker ſetzte ſich auf einen einſamen Meilenſtein und ſchaute die beiden Geſichter, die er vor ſich hatte, eins ums andere an; Lionels Phyſionomie ſchien ihn am

meiſten anzuziehen, und wenn er ſprach, wandte er ſich immer an ihn.

Junger Herr, ſagte er,es ſind jetzt juſt vier Jahre, daß Mr. Rugge, der mit ſeiner Truppe immer zur Meßzeit hieher kam, ſo lang ich mir denken kann, einmal den Mann mitbrachte, den Ihr heute Abend geſehen habt, William Waife; ich nenne ihn Gentleman Waife. Wie immer dieſer Mann in ſolche Noth gerathen war, wie es kam, daß er ſich an eine ſolche Karawane anſchloß, das bringt die