Teil eines Werkes 
1. - 2. Th. (1857)
Entstehung
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Gott ſegne Dich! und der Schuhſiicker tauſchte hier ein Lächeln und einen Wink mit dem kleinen Maͤdchen aus, deſſen Geſicht ſich erheiterte, als ſie ihn unter der Menge erblickte.

Bei Raphaels Pinſel und Palette, rief der ältere der jungen Manner,ehe ich viele Stunden älter werde, muß ich den Kopf dieſes Kindes haben.

Ihren Kopf, Mann! rief der Schuhficcker entſetzt.

In mein Skizzenbuch. Ihr ſeyd ein Dichter, ich ein Maler. Ihr kennt das kleine Mädchen?

Ob ich ſie kenne! Sie und ihr Großvater wohnen bei mir, ihr Großvater iſt ebeu dieſer Waife, ein merkwürdiger Mann! Aber die Leute behandeln ihn ſchlecht, und wenn ſie nicht waͤre, ſo müßte er verhungern. Er hat ſie früher Alle zuſammen ernährt; jetzt kann er ſie nicht mehr ernähren, und nun ſoll er hungern. So iſt die Welt; ſie nützen ein Genie ab, und wenn es auf der Straße zuſammenbricht, marſch vorwärts; das iſt es, was Joe Spruce ein Fortſchreiten nennt. Aber da kommt die Trommel! das Spiel wird jetzt gleich be⸗ ginnen; wollt Ihr hineintreten und zuſchauen, Ihr Herrn?

Natürlich, rief Lionel,natürlich. Und hört Ihr, Vance, wir wollen es herausrathen, wer von uns den Kopf des kleinen Mädchens zuerſt nehmen darf.

Armer Thor! ſagte Vance mit einem Lächeln, das Correggio angeſtanden haben würde, wenn ein Neuling ihm den Antrag gemacht hätte, herauszurathen, wer zuerſt einen Cherub malen ſolle.