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bungen gefunden hat, welche die Zeit und die Menſchheit vorwaͤrts bringen, ſo auch Percival in dem engern aber intenſivern Kreiſe in⸗ dividueller Sympathie und barmherzigen Wirkens— der Eine ein Arbeiter im Reiche des Geiſtes, der Andere im Reiche des Herzens. Jeder goͤttlich in ſeiner Beſtimmung, und Jeder genoͤthigt in ſeine Sphaͤre einzutreten, denn der Geiſt verliert ſich in's Boͤſe, wenn das Herz ihn nicht fuͤhrt, und das Herz ſchafft ſich ſelbſt die Regel, wenn es Liebe und Erbarmen jühlt. Als Mittelpunkt der geraͤuſchloſen Gutthaten, welches der Reichthum ringsum ſich ausſaͤen kann, wird Percival St. John geliebt wie ein Kind und doch verehrt wie ein Weiſer! Und aus dieſem Kreiſe ſieht er wie aus einer Glorie mit den Augen ſeines Geiſtes eines Engels gluͤckliches, beifallſpendendes Antlitz! O, zu welch' einem Tempel wird die ganze Welt umgeſchaf⸗ fen durch ein Grab, welches gebuͤhrend geehrt wird!
Die engſte Freundſchaft beſteht zwiſchen? Bercival und Ardworth. Bei ihrem ſeltnen Zuſammentreffen ſind ſie wie Glieder deſſelben Hauſes, die an demſelben Herde ſich treffen. Bis jetzt hat noch Keiner neue Bande des Herzens gefunden, aber Pereival wenigſtens iſt noch jung, und Ardworth nicht zu alt, um hoffen zu koͤnnen, im Alter gluͤcklich zu werden; aber noch keiner hat geklagt, daß er ſich einſam und ſein Herz verwaiſ't fühle. Fuͤr den Sterbenden und. den Liebenden kann die Welt Schmerzen haben, aber keine Vereinſa⸗ mung.
Von den untergeordneten Perſonen unſerer Geſchichte brauchen wir wenig zu ſagen. Wir wiſſen, daß, wie groß auch der Schmerz des Pfarrers über den Tod Helenens geweſen, er nur bedachte, daß fur die über die Erde verhaͤngte Trauer der Himmel um eine Freude reicher geworden war. In ſeiner einfachen Frömmigkeit war er mit der einzigen Philoſophie gewaffnet: der Regenbogen erſchien in der Wolke und der Vorbote des Regens war nur ein Verſprechen der Erloͤſung von der Suͤndfluth.
Wir moͤgen uns zufrieden geben, daß die Mivers ſich ziemlich


