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man's Huͤlfe wurde ſolch' ein Document zu Gunſten Varney's leicht hergeſtellt und beſcheinigt, und Varney reclamirte jetzt die faͤlligen Summen. Die erſte Office aber, an die er ſich wandte, weigerte die Auszahlung. Es ſchienen ſtarke und legale Zweifel zu herrſchen, ob die Perſon, die ſich hier der Lebensverſicherung ſtellte, auch wirklich dem Leben Helenens ſo nahe geſtanden habe, als die klugen Serupel des Geſetzes verlangen. Schon das Anlegen ſo bedeutender Sum⸗ men auf die Unwahrſcheinlichkeit des Abſterbens eines ſo jungen, kraͤftigen Weſens, mit dem der Verſicherung ſo ſchnell folgenden Tode, erregte Verdacht;— einzelne in und bei Laugthon aufgeleſene Ge⸗ ruͤchte vereinigten ſich dann mit dem Reſultat der Nachforſchungen uͤber Varney's fruͤheres Leben, ebenſo wie die verdaͤchtigen Umſtaͤnde, die ſeines Oheims Tod begleiteten und die gar ſcharfſinnig ausge⸗ mittelt und verglichen wurden.— Das Alles veranlaßte die geſetz⸗ maͤßigen Anwaͤlte der Office, es bei dieſen Anſpruͤchen auf eine Un⸗ terſuchung ankommen zu laſſen.
Indeß entſchloß ſich Varney— durch ſeine Schulden gedraͤngt, wie Tag und Nacht von Furcht gefoltert, ſeine Faͤlſchung der eng⸗ liſchen Bank entdeckt zu ſehen— nach Frankreich zu gehen und dort den Lauf des Proceſſes abzuwarten. Er traf deshalb die noͤthigen Vorbereitungen, uͤbertrug ſeine Sache an Grabman, dem er, da ihm die auf Beck's Entdeckung geſetzte Belohnung entgangen war, Ent⸗ ſchaͤdigung aus den Geldern der Aſſecuranz verſprach, und wollte eben an Bord des Bootes gehen, das ihn nach Boulogne fuͤhren ſollte, als er ziemlich unſanft auf die Schulter geklopft wurde, waͤhrend eine rauhe Stimme dazu ſagte:
„Mr. Gabriel Varney, Sie ſind mein Gefangener!“
„Weshalb? Fuͤr irgend eine erbaͤrmliche Schuld?“ rief Varney⸗ veraͤchtlich.
4„Wegen Faͤlſchung der Bank von England.“ Varney's Hand fuhr unter ſeine Weſte, der Gerichtsdiener ergriff ſie aber noch zur rechten Zeit und entrang ihm das Meſſer. Einmal


