Erſter Theil.
Prolog zum erſten Theil.
zu Paris ſaß eines Morgens waͤhrend ann, deſſen Alter etwas unter drei⸗ ßig ſein mochte, vor einem mit Papieren bedeckten Tiſche, die mit der methodiſchen Genauigkeit eines ordnungsliebenden und geſchaͤfts⸗ gewohnten Sinnes geordnet und bezeichnet waren. Hinter ihm erhob ſich ein hohes Bücherbret, uͤber welchem eine Buͤſte Robespierres ſtand, waͤhrend die Faͤcher hauptſaͤchlich mit wiſſenſchaftlichen Werken angefuͤllt waren; die groͤßere Anzahl derſelben betraf Chemie und Medicin. Auch ſah man da viele ſeltene Buͤcher uͤber Alchymie, die großen italieniſchen Hiſtoriker, einige engliſche wiſſenſchaftliche Abhandlungen und einige arabiſche Handſchriften. Daß in dieſer Sammlung die ſtuͤrmiſche Literatur des Tages gaͤnzlich fehlte, ſchien anzuzeigen, daß der Eigenthüͤmer ein ſtiller Gelehrter war, der dem Streit und den Leidenſchaften der Revolution fern lebte. Dieſe Ver⸗ muthung ward indeß durch gewiſſe Papiere auf dem Tiſche widerlegt, welche foͤrmlich und laconiſch bezeichnet waren:„Berichte uͤber Lyon,“ und durch Briefpackete in der Handſchrift Robespierres und Cou⸗ thons. An einem der Fenſter war ein junger Knabe eifrig von einer Beſchaͤftigung in Anſpruch genommen, welche die Neugier des ſo eben geſchilderten Mannes zu erregen ſchien; denn nachdem dieſer letztere des Kindes Bewegungen einige Augenblicke mit ſchweigendem Forſchen beobachtet, wel von der halb freundlichen,
In einem Zimmer der Schreckensherrſchaft ein M
ches nur wenig


