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genzeuge der Geheimniſſe des großen Gottes— befreit, wiedergeboren, unſterblich, oder— Staub!
„Kein Odipus löst das Räthſel des Lebens. Wir ſind—woher kamen wir? Wir ſind nicht— wohin gehen wir? Alles in unſerem Daſein hat ſeinen Zweck; das Daſein ſelbſt hat keinen. Wir leben, bewegen uns, pflanzen unſer Geſchlecht fort, ſterben— und w ofür? Wir befragen die Vergangenheit um ihre Lehre, wir forſchen bei den entſchwundenen Jahren nach dem Grunde unſeres Daſeins, und aus den Wolken von tauſend Geſchlechtern wird uns keine Antwort. Leben wir nur, um zu keuchen unter dieſer ſchweren Laſt, zu ſiechen unter dieſer Sonne, zu altern, wie Blätter in das Grab zu fallen und unſeren Erben die abgetragenen Gewänder von Mühe und Arbeit zu vermachen, welche wir zurücklaſſen? Wir leben, um immer in dieſelbe zu ſteuern, denſelben Ocean der Zeit mit neuen Furchen pflügend und ſeine Wellen mit neuen Trümmern näh⸗ rend, oder—“ und ſeine Gedanken ſtockten, betäubt und verwirrt.
Kein Menſch, in welchem nicht der Geiſt ſchon durch den Verfall des Körpers gebrochen, iſt mit vollem Be⸗ wußtſein, wie Falkland in dieſem Augenblicke, dem Tode entgegen gegangen, und hat nicht ernſtlich an die Ver⸗ änderung gedacht, die ſeiner warte; und doch, welch neue Entdeckungen über dieſen Gegenſtand ſind uns von irgend wem überliefert worden? Hier ſinkt die aben⸗ teuerlichſte Einbildungskraft von ihrer Originalität zur Alltäglichkeit herab; hier ſind alle Gemüther, der Fri⸗ vole wie der Ernſte, der Geſchäftige wie der Müßiggän⸗


