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Ermüdet und erſchöpft, wie ſie waren, floh dieſe kleine, treue Schaar, den ganzen übrigen Tag in die Schluchten der Berge— zwanzig Mann noch von den zweitauſend, welche in Lodar Halt gemacht. Als der Abend hereinbrach, kamen ſie in ein ſchmales Thal; die hohen Berge ſtiegen zu beiden Seiten empor, gekrönt mit der Herrlichkeit der untergehenden Sonne, als ob die Natur ſich freute, ihre Bollwerke zu einem Schutze der Freiheit zu machen. Ein kleiner, heller Fluß lief durch das Thal und funkelte von dem letzten Lächeln des ſcheidenden Tages, und hier und dort drang aus den zerſtreut umherliegenden Gebüſchen und duftenden Kräutern die Abendmuſik der Vögel und das Summen der Waldbienen herüber.
Vor Durſt lechzend und ſchweißtriefend vor Anſtren⸗ gung, ſprengten die Reiſenden mit einem gleichzeitigen Freudenſchrei auf die ſpiegelhelle, friſche Flut los, welche ſie ſo unverhofft trafen, und man beſchloß, ei⸗ nige Stunden an einem Ort zu bleiben, wo Alles zu der ihnen ſo ſehr nöthigen Ruhe aufs Dringendſte ein⸗ lud. Sie warfen ſich Alle zumal auf das Gras nie⸗ der, und ſo groß war ihre Erſchöpfung, daß die Ruhe gleichbedeutend war mit Schlaf. Falkland allein konnte ſich nicht augenblicklich im Arme der Ruhe vergeſſen; das Geſicht ſeines Oheims, geiſterartig und entſtellt, trat ihm ſchaurig vor die Augen, ſobald er dieſe ſchloß. Eben war er indeſſen im Begriffe, in einen unruhigen, ſchreckhaften Schlummer zu verfallen, als er Schritte ſich nähern hörte; er richtete ſich auf und bemerkte zwei Männer, der eine ein Bauer, der andere in Mönchs⸗ Bulwer, Falkland. 29


