423
urrah durch die fliehende Menge und ſprang in die Mitte des urück⸗ Kreiſes, den ihre Geſellſchafterinnen bildeten.
kamen„Ihr wittert die bevorſtehende Schlacht,“ ſagte die rugen, Anführerin.
ngend,„Ja— ja— ja!“ antwortete die Schweſterſchaft. n Ton„Aber wir find ſeit Mittag meilenweit gegangen— ackerer ich bin matt und ermüdet,“ ſagte Eine unter ihnen. annern Das rothe Gretchen, die Jüngſte von der Bande,
zrte in verſetzte ihrer Kameradin eine Ohrfeige.„Matt und gegen ermüdet, Weibsbild, da Blut und Beute zu erwarten Meilen ſind!“ kürzlich Die Trommelmädchen lächelten grimmig über ihre genom⸗ jange Schweſter; aber die Anführerin flüfterte:„Still!⸗ edneten und da ſtanden ſie einige Sekunden mit ausgeſtreckten thatte, Hälſen— erweiterten Naſenflügeln— mit angehaltenem ſe Theil Athem und horchten auf die Trompete und die Hufe Bei dem und die raſſelnde Rüſtung— dieſe menſchlichen Geier, ih allen die das Blutbad witterten; dann, gehorſam einem Zei⸗ nd der chen von ihrer Anführerin, ſchlichen ſie ſich leiſe und raſch in nnähe⸗ eine nahe Seitengaſſe, wo ſie ſich neben den ſchmutzigen Hütten niederbückten und verbargen. Der Trupp zog dieſe vorüber— eine tapfere und entſchloſſene Schaar— uh an⸗ Reiter und Fußvolk, etwa fünfzehnhundert Mann. Als e ganze ſie durch die Straße zogen und der Fußtritt der letzten Graul. Soldaten auf dem ſternbeſchienenen Boden ertönte, Trä⸗ ſchlichen ſich die Mädchen aus ihrem Verſteck hervor und len und ſolgten dem Zuge einige hundert Schritte mit weiten, punge) ſtillen und verſtohlenen Schritten— ſo wie die kleineren Kghiere, durch den Inſtinkt des Hungers geleitet, dem Löwen auf ſeinem Wege zur Beute folgen.
——


