Teil eines Werkes 
2. Bd. (1846)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

„Wie es Eunch beliebt, Prinz,“ verſetzte Montagu kurz, und mit tiefer Verbeugung verließ er das Zimmer und ſchritt auf das aͤußere Thor des Tower zu, als eine liebliche und klare Stimme hinter ihm ſeinen Namen rief. Er wendete ſich plötzlich um und begegnete dem dunklen Auge und dem Alles beherrſchenden Lächeln des jungen Herzogs von Gloueceſter.

„Ein Wort mit Euch, Montagu— nebſt Euren fürſtlichen Brüdern der edelſte und geprieſenſte Paladin unſers Hauſes— ich hörte Euren edlen Unwillen über unſern armen Clarence. Ja, Herr!— ja— es war eine Schwäche von ihm, die ſelbſt mich aufregte. Aber Ihr dürft nicht erſt jetzt lernen, daß ſeine Natur, ſo ver⸗ käuflich ſie auch ſein mag, etwas unbeſtimmt iſt. Sei⸗ nem Urtheil allein fehlt es an Gewicht und Gehalt— er wird ſtets gegen ſeine Überzeugung zu handeln von Denen überredet, die ihn bei ſeiner ſchwachen Seite faſſen. Aber wenn es wahr iſt, daß unſer Vetter War⸗ wick für ihn die Hand der unvergleichlichen Iſabella beſtimmt, ſo werden weiſere Köpfe ſeine Handlungen leiten.⸗

„Mein Bruder,“ ſagte Montagu ſehr beſänftigt, „iſt Eurer Hoheit ſehr verbunden wegen einer beſtändi⸗ gen Begünſtigung und Freundſchaft, wofür ich Euch, glaubt mir, und die Familien Veauchamp, Montagu und Nevile ſchuldigermaßen dankbar find. Aber um offen zu reden, was Eurer Hoheit jugendliche Offenheit, die ſo allgemein anerkannt iſt, mir geſtatten wird, die Ver⸗ wandten der Koͤnigin ſtreben jetzt ſo ſehr nach der Herr⸗ ſchaft in dieſem Lanhe, zu verheirathen oder Heirathen

zu verbi dern au ſchieht, die ausg ein Kön fachen( noch mel mich noc lichen H⸗ Meinen kennt ihn „Mo und beru Liebe zu:

ausſpreche Mylord!

„Ich v