an. Er wird der Erfriſchung bedürfen, ehe wir ihn der Königin vorſtellen.“
Der Graf verbeugte und entfernte ſich ehrerbietig, von Haſtings begleitet, aus dem Audienzſaale. Eduard winkte Anton Woodville und Anton Rivers, beendete die Audienz und verließ, von dieſen beiden Herren be⸗ gleitet, die Halle.
Montagn, deſſen Geſicht ſeine gewohnte würdevolle und edle Ruhe wieder angenommen hatte, wendete ſich zu dem Herzog von Clarenee und ſagte gleichgültig:„Der Graf de la Roche hat eine huͤbſche Miene und eine glatte Zunge.“
.„Die Peſt über dieſe Burgunder!“ antwortete Cla⸗
rence in leiſem Tone, indem er Montagu auf die Seite zog, eich wollte meinen beſten Jagdhund gegen einen räudigen Köter wetten, daß unſere engliſchen Ritter ihre Helmbüſche ſenken werden.“
„Nein, Herr, es iſt ein eitles Feſttagsſchauſpiel, und was liegt daran, weſſen Lanze bricht oder weſſen Roß ſtolpert?
„Wollt Ihr ſelber, Vetter Montagu, Ihr, der Ihr im Lanzenrennen ſo unvergleichlich ſeid, nicht auch Theil an dem Kampfe nehmen?“
„Ich, Hoheit— ich, der Bruder des Grafen von Warwick, zu deſſen Kränkung und Erniedrigung die Woodoilles dieſes Schauſpiel angeordnet haben, wäh⸗ rend er als Geſandter bei dem mächtigſten Feinde Bur⸗ gunds verweilt— ich?“
„In Wahrheit,“ ſagte der junge Prinz verlegen,
„es thut mir ſehr leid, Euch ſo reden zu hören, als
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