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allein reiten. Es iſt kein Nevile unter dieſen Herren.“ Marmaduke gehorchte. Der Graf entließ ſein Gefolge, und in weniger als zehn Minuten— ſo viel geringer war damals der Umfang der Hauptſtadt— befanden ſich der große Edelmann und der Knappe auf dem freien Felde.
Schon waren ſie mehre Mellen in raſchem Trabe fortgeritten, ehe der Graf ſeine Lippen offnete; jetzt aber ritt er langſamer und ſagte plötzlich:„Wie gefällt Euch der König? Sprecht frei heraus, Jüngling; hier ſind keine Horcher.“
„Er iſt ein ſehr gnädiger Herr und ein ſehr einneh⸗ mender Cavalier.“
„Er iſt beides,“ ſagte Montagu mit einer Rührung, die Marmaduke in Erſtaunen ſetzte,„und Niemand kann in ſeine Nähe kommen, ohne ihn zu lieben. Und doch, Marmaduke— iſt das der rechte Name?— doch, ob es Schwäche oder Falſchheit iſt, Niemand kann von einem Tage zum andern der Gunſt ſeines Königs gewiß ſein! Wir Neviles müſſen feſt an einander halten. Kein Stecken muß verloren gehen, wenn das Bündel unzer⸗ brochen bleiben ſoll. Was ſagt Ihr dazu?“ Und des Grafen ſcharfes Auge richtete ſich prüfend auf den jun⸗ gen Mann.
„Ich ſage, Mylord, daß der Graf von Warwick mir Vater und Beſchützer war, da ich als freundloſe Waiſe in jene Stadt eintrat; und obgleich ich nach Auszeich⸗ nung ſtrebe und das Vergnägen liebe und keinen Fin⸗ ger erheben oder ein Wort reden würde gegen König
Ehuard, ſo würde ich doch, wäͤre jener fürſtliche Lord
— das und eir für ihn
„ an ſteh! Bettler
Ungew aber de Worter ſeinem Ge des Erꝛ beſſere Läͤndere voraus geiſtlich hatten, ſamkeit ſungen! beſtand ungeheu heerden lieblich grunde Zeit de Wegen, Wohnur auch vor Brombe ſchmaler


