Sind wir nicht Alle beſtimmt, in unſern frühern Jahren vergebens zu lieben?— Selbſt ich heirathete nicht das Mädchen, welches ich für das ſchönſte hielt, und welches mir das Theuerſte war. Übrigens bedenkt— Ihr waret hamals nur ein einfacher Knappe.“
„Doch von ſo altem und reinem Blut, wie je feurig durch die Adern eines Normanns rollte.“
„Es mag ſein; aber alte Häuſer, wenn ſie verarmt ſind, werden nicht hoch angeſchlagen. Und Ihr müßt bekennen, daß Ihr damals keine Partie für Katharina waret. Jetzt freilich iſt es anders; jetzt koͤnnte ein Ne⸗ vile ſtolz ſein, ſich Haſtings Bruder zu nennen.“
„Ich weiß es,“ ſagte Haſtings ſtolz—„ich weiß es, Mylord, und warum? Weil ich Gold und Land habe und des Königs Liebe, und zu meinen Mitmenſchen ſagen kann gleich jenem Haupimann:„„Thue dies, ſo thut ers,““ und doch ſage ich Euch, Lord Montagu, daß ich jetzt weniger der Liebe der Schönheit und der rechten Hand der Brüderſchaft eines edlen Geiſtes würdig bin, als ich damals war, wo ich als einfacher Knappe
— mein Herz voll Wahrheit und Treue, mit Lippen, die nie gelogen hatten, mit einer Seele, nie befleckt von unwürdigen Vergnügungen oder niedrigen Intriguen— fühlte, daß Katharina Nevile nimmer erröthen ſollte, William von Haſtings als ihren Geliebten und als ihren Gatten anzuerkennen. Doch laſſen wir dies. Ihr ſagt, ich bin kein Freund von Warwick. Wahr! aber ich bin ein Freund des Königs, dem er gedient hat, und meines Vaterlandes, dem er Frieden gegeben hat, und daher will ich mich nicht eher, als bis Warwick Ehuarh ver⸗
läßt, a aufregt Sturz und Ra turniers ehre ich ich mich ein bun Zwecke Euch m „ E dargere wie des Tyranr Frager er mit da wend fragte: J der Ner ſtings, und bele und An Mi ſtings u geſtützt,


