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„Herr ebens⸗ ihr im ch bin it den achtet.
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Indem der Goldſchmied gehorchte, blickte er von Haſtings auf Sibylla's erroͤthendes Geſicht und ihren ſich hebenden Buſen und ein heftiger Schmerz zuckte durch ſein Herz. Es war nicht Eiferſucht allein; es war Angſt, Mitleid, Schrecken, der mächtige Haſtings— der ehr⸗ geizige Lorh— der vollendete Wüſtling— welch ein Schickſal für die arme Sibylla, wenn für einen ſolchen Mann die Wange ſich röthete und der Buſen ſich hob!
„Nun, Herr Warner,“ fuhr Haſtings fort,„ſchweigt Ihr noch immer über Earen Erfolg?“
Der Philoſoph ſtieß einen ungeduldigen Seufzer aus.
„Ah, ich verſtehe. Der Goldmacher darf nicht vor dem Goldſchmied von ſeiner Kunſt reden. Guter Alwyn, Ihr könnt Euch entfernen. Alle Künſte haben ihre Geheimniſſe!“
Alwyn ging mit düſterer Stirn auf die Thür zu.
„In Wahrheit,“ ſagte er,„ich habe mich ſchon zu lange verweilt, mein guter Lord. Lady Bonville wird mich ſchelten, denn ſie hat kein allzu geduldiges Tem⸗ perament.“
„Zügle Deine Zunge, Handwerksmann, und geh'l“ ſagte Haſtings mit ungewöhnlichem Hochmuth und Reiz⸗ barkeit.
„Ich habe ihn auch verletzt,“ murmelte Alwyn, in⸗ dem er ſich entfernte—„Thor, der ich war, ſieh zu— nein, ich dachte nie daran, ich träumte nur davon. Was Wunder, daß wir Handelsleute dieſe ſeidenen Lords haſſen. Sie ernten, was wir ſäeten— ſie ſcherzen, wir arheiten— ſie ſtehlen ſich mit ſanften Worten in


