Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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und vorſichtig. Aber wenn Lord Warwick eine Verbin⸗ dung mit dem Grafen Charolois zu Stande zu bringen verſucht hätte, würde man da hellere Freudenfeuer an⸗ gezündet haben, als man jetzt auf Smithfield ſehen wird, wenn Ihr hört, daß das Geſchäft mit Burgund wegen ſchöner Worte von König Ludwig dem Liſtigen iſt auf⸗ gegeben worden?4 p

„Wir vertrauen zu ſehr auf unſers Koͤnigs Liehe zu den Bürgern von London, um zu fürchten, daß es auſ⸗ gegeben werde,“ antwortete Alwyn.„Unſer Köͤnig ſelber iſt der größte von unſern Kaufleuten, und hat der Deputation unſrer Stadt eine gnädige Antwort ge⸗ geben.“

„Ihr redet weiſe, Herr,“ ſagte die Königin,„und Euer Koͤnig wird Euch dennoch vor den Complotten Eurer Feinde ſchützen. Ihr könnt Euch entfernen.“

Alwyn, welcher froh war, von Fragen befreit zu ſein, die wenig nach ſeinem Geſchmack waren, beeilte ſich, fort zu kommen. Am Eingange der königlichen Wohnung übergab er ſeine Käſtchen den Dienern, die ihn begleiteten, und ging dann langſam über den Hof⸗ platz, ſo mit ſich ſelber redend:„Unſre Nachbarn, die Schotten, ſagen, es iſt gut im trüben Waſſer ſiſchen; aber wer nach den Geheimniſſen der Höfe ſiſcht, muß ſeinen eigenen Kopfals Köder gebrauchen. Welches Unheil beab⸗ ſichtigt die liſtige und ſtolze Herzogin? Hm! Sie denken noch immer, die junge Prinzeſſin mit dem hitzigen Grafen von Charolois zu verbinden. Beſſer für den Handel wär es freilich, mit den Niederländern Hand in Hand zu gehen; aber ein Blatt hat zwei Seiten. Wenn ſie den