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ſeine begrabene Liebe ſteht wieder auf— ſeine erloſchen⸗
Freundſchaft facht ſich von Neuem an. Die Räder der
müden Maſchine ſind über den Meridian hinaus, und
der Bogen, in welchem ſie ſich jetzt abwärts bewegen,
hat eine entſprechende Ihnlichkeit mit dem entgegenge⸗ ſetzten Kreisausſchnitte, durch welchen ſie raſch und triumphirend aufwärts fuhren. So fühlen wir auch einen unwiderſtehlichen Zug zu unſerer früheſten Hei⸗ math. So ſagen wir:„Gleichviel, wo wir in der Mitte unſerer Laufbahn ſtehen, aber ſterben wollen wir an dem Orte, wo wir geboren wurden— an dem Punkte der Erde, wo unſer Kreislauf begann, ſoll er auch enden!“ Dies iſt die große Bahn, welche der Sterb⸗ liche nur einmal zurückgelegt; allein dieſelbe Figur, in welcher derſelbe ſich nach dem Grahe bewegt, herrſcht überall vor.“ So iſt ein beſtimmter Tag des immer wiederkehrenden Jahres für Manche immer der Zeit⸗ punkt geweſen, der ihrem Leben durch irgend ein Er⸗ eigniß ſeine Färbung gab. So war für Andere ein be⸗ ſtimmter Ort, ſo oft ſie im Verlaufe ihres Schickſales
*Ich habe mir die Schriftſtellerfreiheit nicht genommen, vieſe epiſodiſchen Bemerkungen, obwohl ſie einem unverſtänd⸗ lichen Geſchwätze ſehr nahe kommen, wegzulaſſen, theils weil dieſelben mit einer gewiſſen dramatiſchen Nothwendigkeit in die Entwicklung der Erzählung des Graſen— das Wiederfinden Oswalds— die Rücktehr nach Devereur⸗Court und die dort vorgthende Scene einzugreifen ſcheinen— thells aber auch, weil ſie ſo ſehr bezeichnend für das unbeſtimmte Streben— die un⸗ ruhige, nur halb entwickelte Sehnſucht nach etwas„jenfeits der ſichtbaren Welt des Tages“ ſind, die ſich mit den weltlicheren Zügen in der eigenthümlichen Gemüthsorganiſation des Grafen Devereux ſo innig verbinden. Der Herausgeber.


