Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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lächelud,„„find Weiſe ſolche Epikuräer?““—% Glauben Sie, mein Herr,““ verſetzte der weiſe Mann, indem er über die Tafel hinüberreichte, um ſich zu bedienen,„„Goit der Allmächtige habe das Gute dieſer Welt hloß für Narren geſchaffen?““

„Wie der Dechant ſich geberden und ſeine Perüke zauſen wird, wenn er Ihre Zurechtweiſung liest,“ ſagte Bolingbroke lachend.„Wir werden in unſeren Anſichten über dieſen Theil der Philoſophie nie übereinſtimmen. Swift geht ausdrücklich auf Entbehrung und Elend aus und hat keinen Begriff von epikuräiſcher Weisheit; ich für meinen Theil glaube, unſer Wiſſen nützt uns nur, wenn wir dadurch glücklicher werden. Ich möchte das menſchliche Gemüth mit der ſchönen Bildſäule des Amors von Praxiteles vergleichen— waren deſſen Augen ver⸗ bunden, ſo ſchien das Geficht ernſt und traurig; ſobald man jedoch die Binde wegnahm, verbreitete ſich das hei⸗ terſte, bezauberndſte Lächeln über das ganze Antlitz.“

So verging der Morgen bis zur Stunde der Tafel, die mit einer Eleganz und einem Aufwande beſetzt war, wie man ſie ſelten chez les fils d'Apollon trifft.* Gegen Abend kamen wir auf Freundſchaft und die mit den ſpäteren Jahren zunehmende Vorliebe für dieſelbe zu ſprechen.„Während mein Geiſt,“ ſprach Bolingbroke, „ſich mehr und mehr von der großen Welt entfernt und in ſeiner Unabhängigkeit ſich weniger für äußerliche

» Pope ſcheint in dieſer Beziehung etwas launiſch geweſen zu ſein; im Gonzen liebte er den Spaß, den zuvorkommenden Wirth gegen Diejenigen zu ſpielen, welche kein Mittageſſen

wünſchten, und den Knicker gegen Diejenigen, welche ein ſolches erwarteten. Der Herausg.

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